Was sollte man beim Immobilienkauf in Dubai beachten?


Artikel vom 21.07.2024


Der Immobilienmarkt in Dubai ist in den vergangenen Jahren auch zunehmend für deutsche Investoren und Auswanderer attraktiv geworden, denn er bietet eine ganze Reihe von Vorteilen. Allerdings unterscheidet sich der Markt sowie der Kaufprozess in bestimmten Aspekten von den in Deutschland geltenden. Was also sollte man allgemein über den Kauf einer Immobilie in Dubai wissen und was genau beachten?


Eigennutzung oder Investment?

Generell ist es Ausländern nicht verboten, in Dubai eine Privatimmobilie dauerhaft zu erwerben – seit 2001 haben auch ausländische Investoren offiziell die Möglichkeit für entsprechende Investments. Einer der Hauptaspekte, die es bei einem Immobilienerwerb in Dubai zu beachten gilt, liegt in der Frage nach dem Zweck des Investments. Hier wird unterschieden zwischen einem Immobilienkauf zur persönlichen Nutzung und einem reinen Investment. Wenn beabsichtigt wird, eine Immobilie zur eigenen Nutzung zu kaufen, spielt vor allem der Standort eine Rolle. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die nötige Infrastruktur, Krankenhäuser, Supermärkte, Restaurants etc., möglichst nahe der jeweiligen Immobilie befindet.

Steht mehr ein Investment hinter der Entscheidung, eine Immobilie in Dubai zu kaufen, ist es ratsam, den Fokus mehr auf die potenziellen Einnahmen zu lenken, wenn es auf die Auswahl der Immobilie geht. Im Schnitt können Investoren bei einem Immobilieninvestment in Dubai zwischen 5 und 10 Prozent Rendite erzielen.  

Zustand der Immobilie mitberücksichtigen

Neben dem Standort ist selbstverständlich auch der Zustand der Immobilie ein wichtiger Aspekt. Generell stehen in Dubai in erster Linie exklusive Immobilien und Luxuswohnungen für Kaufinteressenten zur Verfügung, sodass man sich bezüglich der Qualität wenig Gedanken machen muss. Allerdings macht es einen entscheidenden Unterschied, ob sich die Immobilie noch im Bau befindet (wo immer mit Verzögerungen zu rechnen ist), es sich um eine gebrauchte Immobilie handelt oder um einen tatsächlichen Erstbezug.

Rechtliche Fallstricke vermeiden  

Im Jahr 2002 ist in Dubai die Gesetzgebung für den Immobilienerwerb durch Ausländer offiziell in Kraft getreten. Einer der wichtigsten Bestandteile des gesamten Prozesses, ist der Grundbucheintrag für den die DLD (Dubai Land Departement) zuständig ist. Vertragsabschlüsse sind meist standardisiert und müssen von Käufer und Verkäufer unterzeichnet werden. Um mögliche rechtliche Fallstricke zu vermeiden, ist eine professionelle Beratung und Unterstützung unerlässlich. Ein Deutscher Immobilienmakler in Dubai mit Rechtsberatung ist die sicherste Option, wenn man sich diesbezüglich genauer informieren bzw. beraten lassen möchte.

Mit einem Immobilienkauf in Dubai sind in der Regel Zusatzkosten verbunden, darunter Gebühren für die Registrierung und das NOC (ein Dokument, welches die Eigentumsübertragung bescheinigt.) Auch über diese Kosten sollte man sich im Vorhinein informieren und sich bestenfalls von einem erfahrenen Makler unterstützen lassen.

Fazit

Ein Immobilienerwerb in Dubai kann sowohl für Privatpersonen als auch für Investoren eine sinnvolle Option sein. Das sonnige Klima macht Dubai zu einem idealen Wohnsitz und die Rendite für Investoren liegt meist über dem europäischen Durchschnitt. Damit der Immobilienkauf auch gelingt, ist es unerlässlich, einen erfahrenen Makler mit ins Boot zu holen, der mit der arabischen Sprache und rechtlichen Besonderheiten vertraut ist.