Die Vorteile einer Tapete


Artikel vom 07.12.2021


Was einem sofort bei Tapete einfällt ist: sie läßt sich einfacher entfernen als ein Putz. Wenn eine Wand einmal mit viel Mühe gespachtelt wurde (denken Sie an seidig glänzenden Gipsputz), dann fällt die Entscheidung darüber zu tapezieren schwer. Wenn es sich um Raufasertapete handelt, dann kann diese x-Mal übergestrichen werden. Haben Sie Tapete auf die rohe Wand geklebt, dann kann diese auch nach dem zehnten Anstrich wieder entfernt werden. Das ist nicht unbedingt einfach, aber immerhin möglich. Mit einer Tapete können Sie auch ohne Weiteres feine Risse in der Wand überbrücken.

Verschiedene Tapetenarten

  • Raufasertapete

  • Papiertapete

  • Fototapete

  • Vliestapete

  • Vinyltapete

  • Strukturtapete

  • Textiltapete

Die Raufasertapete ist der Klassiker unter den Tapeten und schon seit dem Jahre 1864 als der Apotheker Hugo Erfurt sie erfand, unter uns. Die Struktur auf den unterschiedlichen Modellen variiert, es ist daher wichtig, dass Sie sich die Typen- und Sortennummer notieren, um bei einem späteren Nachkauf keine böse Überraschung zu erleben. Normalerweise ist Raufasertapete weiß und wird nach dem Verkleben gestrichen. Wenn Sie dafür einen atmungsfähigen Anstrich verwenden, dann ist diese Tapete dem Raumklima zuträglich.

Die Papiertapete ist der Raufasertapete insofern ähnlich als auch sie das Raumklima positiv beeinflusst. Oft sind Papiertapeten gemustert und es gilt: je größer das Muster, desto mehr Verschnitt werden Sie haben. Bei Raufaser- und bei Papiertapeten muss eine Weichzeit eingehalten werden, in welcher die eingekleisterte Rolle ruht, bevor sie auf die Wand kann. Auf den Rollen ist der Musterversatz angegeben.

Fototapeten stellen ein Motiv dar, welche in Bahnen auf die Wand geklebt wird. Es ist sogar möglich, eine Fototapete auf der Basis einer eigenen Fotografie herstellen zu lassen. Egal, welche Stimmung Sie kreieren möchten: es gibt die passende Fototapete hier auf Bimago.

Vliestapeten sind aus Kunststoff und daher für das Raumklima und die Umwelt nicht geeignet. Der Vorteil besteht in der Einfachheit des Wiederentfernens und darin, dass kleine Mängel im Untergrund mit einer solchen Tapete ausgeglichen werden können. Beim Aufbringen von Vliestapeten muss keine Weichzeit eingehalten werden. Alles in allem kann aber zu einer Vliestapete nicht geraten werden.

Vinyltapeten teilen das gleiche Schicksal, ist doch das Trägermaterial entweder ein Vlies oder Papier. Die Beschichtung erfolgt mit Polyvinylchlorid und das Wort hört sich schon ungesund an. Prägungen und schaumig aufgetragene Strukturen sind Merkmale dieser Tapete.

Im Unterschied dazu weisen Strukturtapeten zwar ein gleiches Merkmale auf, Strukturtapeten können als Trägermaterial auch Papier haben, aber die Strukturen sind nicht zwangsläufig aus Polyvinylchlorid, sondern eventuell auch geprägt (spezielle Walztechnik) oder aus Farbpasten kreiert.

Textiltapeten schließlich wirken exklusiv durch ihre hochwertige Verarbeitung von teilweise natürlichen Materialien. Auf einen Papierträger werden Strukturen aus Baumwolle, Kunstfasern, Leinen oder Seide aufgebracht. Seidentapeten haben einen wunderbaren Schimmer, wohingegen Leinentapeten matt und edel wirken. Teilweise befinden sich Gräser und Blüten in dem aufgebrachten Material oder die Tapete ist aus Bambus hergestellt.

Fazit

Es gibt einige unterschiedliche Tapeten, aus denen Sie auswählen können. Wichtig ist, dass Sie Ihr Budget und die Umweltverträglichkeit im Auge behalten. Auch Sie sind einTeil der Umwelt und sollten sich nicht selbst schaden durch die Atemluft verunreinigende Stoffe, die aus manchen Tapeten diffundieren.

Bildquelle: 2x Rainer Sturm  / pixelio.de + 1x magicpen  / pixelio.de