Zufriedenheitswerte beim Mauerwerk am größten

Bauprozessvergleich bei Einfamilienhäusern


Artikel vom 21.11.2019


Große Zufriedenheit bei privaten Bauherren, die auf Mauerwerk, beispielsweise aus Ziegeln, setzen: Wie eine Umfrage des Instituts für Bauforschung IFB zeigt, sind diese Bauherren mit dem Planungs- und Bauprozess sowie dem fertigen Haus zufriedener als Bauherren, die sich beispielsweise für Leichtbau, etwa einen Ständerbau, entschieden.

Bewusstsein für Temperatur ausgleichende Gebäudehülle wächst

Zunehmend wichtiger wird Bauwilligen das Thema sommerlicher Hitzeschutz. Mehr als die Hälfte aller Befragten ließ sich dazu beraten, darunter die überwältigende Mehrheit derjenigen, die auf Mauerwerk setzten. Die Massivbauweise, insbesondere mit Ziegel, spielt bereits seit Jahrtausenden eine große Rolle beim Schutz vor Überhitzung, wie Poroton-Geschäftsführer Clemens Kuhlemann bestätigt: „Ziegel verfügen über hohe thermische Speichermasse und können daher Wärme gut puffern.“ Dieses Prinzip machen sich die Menschen zum Beispiel im Mittelmeerraum zunutze, wo seit jeher mit Ziegeln gebaut wird. „Das Bewusstsein für diesen Wohlfühleffekt wächst offensichtlich aufgrund des Klimawandels auch bei uns“, kommentiert Kuhlemann das Umfrageergebnis.

Flexible Grundrisse, schnelle Fertigstellung

Die Nase vorn hat das Mauerwerk auch bei denen, die auf flexible Grundrisse und Sonderwünsche beim Hausbau setzen, so die IFB-Studie. Clemens Kuhlemann weiß warum: „Mit Ziegeln sind sowohl in der Entwurfs- als auch in der Ausführungsplanung flexible Lösungen möglich. Selbst am fertigen Haus sind nachträglich noch An- oder Umbauten mit relativ geringem Aufwand umsetzbar.“

Nicht bestätigen konnte die Umfrage, dass es bei den verschiedenen Bauweisen signifikante Unterschiede im Zeitablauf gibt. Zwar dauern Einzelschritte je nach Konstruktionsart unterschiedlich lange. In Summe belief sich der Bauprozess bei allen untersuchten Gebäudearten auf etwa 14 Monate.

Foto: Deutsche Poroton

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