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Minibagger & Radlader beim Hausbau


Artikel vom 20.08.2019


Besichtigt man ein Neubaugebiet, oder einzelne Häuser, welche neu gebaut werden, fallen einem die vielen benötigten Geräte und Maschinen schnell ins Auge. Neben großem eindruckserweckenden Kranen werden dabei häufig auch Minibagger und Radlader eingesetzt, um die Böden für den Haus- und Gartenbau vorzubereiten.

Viele Bauherren möchten gerne auch selbst mithelfen beim Hausbau und so bares Geld sparen. Die benötigten Geräte und Maschinen werden dafür in den meisten Fällen geliehen oder gemietet. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die Option des Kaufs solcher Geräte vorstellen.

Für viele wirkt erst einmal nicht schlüssig selbst einen Minibagger anzuschaffen. Wer den Minibagger jedoch auch nach dem eigentlichen Hausbau regelmäßig nutzen könnte, sollte die Option der Anschaffung eines eigenen Baggers jedoch in Erwägung ziehen. Die Anschaffungskosten eines Minibaggers können bei näherer Betrachtung schnell lohnenswert sein, wenn man es mit der Miete vergleicht. Neben den bekannten Markenherstellern haben sich längst auch kleinere Hersteller etabliert, die Modelle von 3.000 Euro bis knapp 10.000 Euro auf den Markt gebracht haben. Dadurch wird der Erwerb auch Privatleuten ermöglicht, die bisher regelmäßig einen Minibagger gemietet haben.


Die Kosten von Miete und Kauf im Vergleich

Rechnet man es einmal gründlich durch, kann der Erwerb von einem eigenen Minibagger durchaus sinnvoll sein. Durchschnittlich beträgt der Mietpreis für einen Minibagger ca. 100€ pro Tag. Dabei sollte man jedoch auch die Nebenkosten bedenken. Für weitere Schaufeln, Greifer oder anderes Zubehör werden gerne Zusatzgebühren erhoben. Auch eine Versicherung muss in einigen Fällen mitgezahlt werden. Zusätzlich noch eine Kaution und schon kommt ein ordentliches Sümmchen zusammen, welches neben dem eigentlichen Mietpreis aufgebracht werden muss. Hinzu kommt noch der Transport des Geräts, welcher in der Regel selbst organisiert wird und somit viel Zeit beansprucht, oder ebenfalls teuer bezahlt werden muss. Wenn das Gerät nun regelmäßig gemietet wird, werden die entstehenden Kosten für Transport und Miete also mehrfach fällig. Die Vorteile eines eigenen Gerätes, welches man flexibel einsetzen kann, liegen also auf der Hand. Selbst wenn Sie den Minibagger hinterher nicht mehr so häufig oder gar nicht nutzen, kann mit dem Verkaufen ein Großteil des Kaufpreises zurück erlangt werden. Der Wertverlust ist hier nicht gleichzusetzen, wie beispielsweise bei einem Auto. Dieses Beispiel lässt sich neben Minibaggern auch für andere Geräte, wie beispielsweise einem Radlader, anwenden.


Fazit

Berechnen Sie es doch einmal ganz individuell für Ihre Bedürfnisse. Die Anschaffung eines Minibaggers oder eines Radladers kann bei regelmäßiger Nutzung schnell sinnvoll sein. Gerade wenn Sie den Wiederverkaufswert des Gerätes mit berücksichtigen. So wird nicht nur der Hausbau zum Kinderspiel. Auch spätere Arbeiten am/im Garten können schnell und einfach erledigt werden. Während der Radlader natürlich eher bei großen Grundstücken/Höfen benötigt wird, kann ein Minibagger auch bei rein privater Nutzung sehr sinnvoll sein.


Bildquelle: pixabay - Peter Dargatz

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