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Die Bedeutung von hochwertigen Betonböden im Industrie-Bereich


Artikel vom 13.06.2019


Wenn man sich für einen Betonboden entscheidet, muss man vorab einiges beachten. So sollte zuerst klar sein, wie die Ansprüche an diese Oberfläche sind. Das können zum einen die optischen Vorstellungen sein, aber auch zum anderen müssen die Eigenschaften des Bodens passen. Auf alle Fälle sollte dafür ein Fachmann zu Rate gezogen werden. Wenn es sich um industriell oder gewerblich genutzte Hallen handelt, sind die Anforderungen an den Industrieboden aus Beton recht hoch. Denn es ist wichtig, dass ein störungsfreier Betrieb über einen längeren Zeiträume garantiert werden kann. Betonböden müssen in der Regel sehr belastbar sein.


Das kommt daher, das diese Böden für Fahrstreifen, Lager-, Abstell- oder Produktionsflächen genutzt werden und so mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Diese ergeben sich aus beweglichen Lasten oder/und ständigen Lasten. Es kann auch sein, dass chemische "Angriffe" und Temperaturspannungen auftreten. Wenn es sich um Freiflächen handelt, dann sind dazu noch Frost-/Streusalz-Beanspruchungen zu berücksichtigen.


Betonplatten haben ihre Vorteile


Bei den Betonplatten hat man mehrere Möglichkeiten. Je nach dem um welches Entwurfskonzept es sich handelt, können unbewehrte, durchgehend zweilagig bewehrte oder stahlfaserbewehrte Platten geplant werden. Meistens handelt es sich um die einschichtigen Betonplatten, die direkt befahren werden können. Wenn es um die Umsetzungsphase geht, müssen häufig drei Gewerke zusammen arbeiten. Zum einen ist das ein Betonbauer (oder Estrichleger), dann noch eine Fachfirma, die die Oberfläche veredelt. Falls dann noch eine Fußbodenheizung geplant ist, muss auch noch als Dritter der Heizungsbauer dabei sein. Das gehört alles zusammen in die Planungsphase.


Wenn Betonböden stark beansprucht werden


Wenn die Beton- und Industrieböden sehr stark beansprucht werden, haben sie in der Regel auch nur eine begrenzte Lebensdauer. Man muss berücksichtigen, dass die Belastungen beispielsweise durch Maschinen, Menschen und ungünstige Umwelteinflüsse nicht spurlos vorübergehen. So können sich dann im Laufe der Zeit Kratzer, Flecken, Rillen und auch richtige Löcher bilden. In so einem Fall kann man den Boden glatt schleifen. Denn sonst wird die Betonoberfläche mürbe und brüchig und  einzelne Teile können abplatzen. Der feine Staub der entsteht, verteilt sich dann überall.


Risiko für Arbeitsunfälle steigt


Man muss immer bedenken, dass ein beschädigter Bodenbelag aus Beton für ein erhöhtes Risiko hinsichtlich Arbeitsunfälle sorgen kann. Außerdem wird man kaum noch den Boden mit der normalen Alltagsreinigung ausreichend sauber halten können. Dann können zum Beispiel ausgelaufene Öle, Chemikalien oder Fette in den Beton eindringen und dabei erhebliche Schäden verursachen. Vielleicht kann man Reparaturen oder Sanierungen bei einem beschädigten Betonboden in Erwägung ziehen, aber diese sind mit Sicherheit mit erheblichen Kosten verbunden. Ein Schleifen und Polieren des Bodens kann erheblich zur Verbesserung und zum Schutz von Betonböden beitragen und Boden der hoch beansprucht wurde, beispielsweise durch Logistik-Vorgänge, wieder in einen besseren Zustand bringen.


Die drei groben Varianten von Industrieböden.


Betonboden kann in vielen Fällen zwar auch belassen werden, wie er ist. Der Nachteil ist allerdings, dass der Boden Flecken förmlich anzieht und der Reinigungsaufwand viel höher ist. Zudem kommt es zu einer höheren Staubabgabe. Dann kann man (wie auch schon erwähnt), den Boden schleifen und verdichten lassen. Eine Variante wäre es noch, den Boden beschichten zu lassen.