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Das Fertighaus optimal vor Einbrüchen schützen: Die besten Tipps


Artikel vom 19.08.2019


Einbrecher haben es vermehrt auf moderne Eigenheime abgesehen. Zum Einen besteht meist keine Gefahr des Entdecktwerdens, wenn die Familie nicht zu Hause ist. Nachbarn sind weit entfernt, in einem Mietshaus ist quasi immer jemand zu Hause. Zum anderen sind meist größere Werte in einem Eigenheim zu erbeuten. Von der Polizei gibt es Verhaltenstipps, wie sich Betroffene im Fall eines Einbruchs am besten verhalten sollten. Auch präventiv gibt es vielfältige Schutzmöglichkeiten, damit es möglichst gar nicht erst zu einem Einbruch kommt. Wer sich nicht sicher ist, wie das eigene Fertighaus am besten vor Dieben geschützt werden kann, hat kostenlos die Möglichkeit, Polizisten zu einer Hausbegehung einzuladen. Die geschulten Beamten finden alle Schwachstellen und können individuelle Tipps geben, wie das eigene Haus optimal vor Einbrechern geschützt werden kann.


Eigenheimschutz im Außenbereich: Bewegungsmelder & Überwachungskamera


Die beste Prävention gegen einen Einbruch besteht darin, die Einbrecher frühzeitig abzuschrecken. Wer einen Bewegungssensor mit der Außenbeleuchtung kombiniert, maximiert die Gefahr, dass Einbrecher entdeckt werden. Nicht nur die Bewohner des Eigenheims, auch aufmerksame Nachbarn könnten auf diese Weise im Ernstfall eine Täterbeschreibung abgeben. Es gibt Bewegungsmelder, die auf Tiere wie Katzen oder Hunde nicht reagieren. Achten Sie bei der Installation darauf, dass Sie die Sensoren im richtigen Winkel anbringen. Ansonsten könnten sich Personen etwa einen Meter von der Fassade des Hauses entfernt anschleichen, ohne vom Bewegungsmelder erfasst zu werden.


Gekoppelt mit einer Überwachungskamera, welche sich nur bei Bewegung einschaltet, bieten Bewegungssensoren vor Ihrem Eigenheim einen erhöhten Schutz. Eine automatische Außenbeleuchtung dient nicht nur dazu, potenzielle Einbrecher abzuschrecken, im Ernstfall können Sie der Polizei das Bildmaterial der Überwachung für eine Identifizierung übergeben. Es ist dabei zwingend nötig, dass Sie vor Ihrem Grundstück gut sichtbar auf eine Videoüberwachung hinweisen. Andernfalls sind die Aufnahmen illegal erstellt und besitzen somit keinerlei Verwendbarkeit vor Gericht. Am besten, Sie speichern die erstellten Daten nicht über einen längeren Zeitraum.


Die Aufnahmen Ihrer Außenkamera sollten binnen 24 Stunden gelöscht werden, sofern sich keine Situation ergeben hat, die Sie zur Anzeige bringen möchten. Wenn Sie Daten von anderen Personen dauerhaft speichern oder nutzen möchten, benötigen Sie vorab eine schriftliche Einverständniserklärung. Seit Mai 2018 gilt europaweit die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), welche den Umgang mit personenbezogenen Daten einheitlich regelt. Der Service von Einbruchschutz 24 hilft Ihnen dabei, Ihre Schutzmaßnahmen umfangreich und rechtskonform einzurichten.


Verhalten in Akutsituationen: Diese Tipps gibt die Polizei


Sind Sie bei einem Einbruch selbst im Haus anwesend, rät die Polizei dazu, die Beleuchtung einzuschalten und lautstark auf sich aufmerksam zu machen. Die meisten Einbrecher werden in dieser Situation versuchen, unerkannt zu flüchten. Stellen Sie sich den Verbrechern nicht in den Weg, diese könnten unter Umständen bewaffnet sein. Ermöglichen Sie den Einbrechern, Ihr Eigenheim zu verlassen. Sie können außerdem das Zimmer verschließen, in dem Sie sich befinden. So verhindern Sie ein persönliches Zusammentreffen mit den Einbrechern. Setzen Sie nach Möglichkeit umgehend einen Notruf bei der Polizei ab und informieren Sie die Beamten, dass sich die Täter noch im Haus befinden. Bewahren Sie in jedem Fall Ruhe und folgen Sie den Anweisungen des Beamten am Telefon. In der Regel wird umgehend ein Streifenwagen zum Tatort geschickt, bei einem hohen Kriminalaufkommen kann dies aber bis zu einer halben Stunde dauern. Versuchen Sie nicht, die Kriminellen selbst zu stellen, einzuschließen oder festzuhalten.


Türen und Fenster vor Einbrüchen sichern


Mit zusätzlichen Schlössern an den Fenstergriffen sorgen Sie dafür, dass auch ein gekipptes Fenster verschlossen werden kann. Einen Einbrecher hält dies zwar für einige Zeit auf, jedoch gelten ein gekipptes Fenster oder eine Balkontür in Fachkreisen stets als offen. Für potenzielle Einbrecher ist es auch mit abschließbaren Fenstern leicht möglich, durch ein offenes Fenster einzusteigen. Verlassen Sie das Fertighaus, sollten Sie die Balkontür und alle Fenster verschließen; auch in den 1. Stock können Einbrecher leicht gelangen.


Es gibt in jeder größeren Stadt auch Schlüsseldienste, die Sicherheitstechnik installieren. Ein Profi kennt sich bestens aus in der aktuellen Technik und kann Sie beraten, welche Installationen in Ihrem persönlichen Fall am besten geeignet sind, um Ihr Heim und Ihre Familie optimal gegen Fremdzugriff zu schützen. Wurde bei Ihnen bereits einmal eingebrochen, und haben Sie daher ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis, kann ein Panzerriegel an der Eingangstür vor einem erneuten Einbruch schützen. Auch das eigene Sicherheitsgefühl steigt mit der Installation von umfangreichen Maßnahmen am und im Haus.


Bildquelle: pixabay