Energieberatung & Bauberatung - effizient & ökologisch bauen

Von Anfang an bei Baukosten an der richtigen Stelle sparen


Artikel vom 07.11.2020


 Energieberatung und Bauberatung

Zu keiner Zeit war es günstiger, energiebewusst und umweltfreundlich neu zu bauen oder auch zu modernisieren. Warum?   Weil der Bund bis zu 80% des Honorars von Energieberatern  - aus Mitteln der BAFA – übernimmt - bis maximal € 1300,-- für 1 und 2-Familienhäuser - bis maximal
€ 1700,--
für Gebäude mit 3 Wohneinheiten -  ​Voraussetzung:​  Bauherrn und Eigentümer beauftragen einen zertifizierten Experten.  Energieberater bereits im Vorgespräch bzw. der Planung eines Bauvorhabens beizuziehen, ist schon alleine aus Kostengründen sinnvoll, denn es erspart ggfs. teure Umplanung, wenn nicht auf entsprechende Planungsvoraussetzungen geachtet werden, von denen aber dann öffentliche Mittel (KfW oder LABO) abhängig gemacht werden. Energieberatung und Bauberatung sind deshalb die sinnvolle und notwendige Voraussetzung, für die Planung und Umsetzung eines Bauvorhabens, bei dem alle Möglichkeiten besprochen und ausgeschöpft werden. Das ist kostengünstig und zukunftssicher, auch was den Werterhalt eines Hauses betrifft.

Energieberater und Bauberater gehen systematisch vor

  • Welcher Effizienzhausstandard soll gebaut werden Effizienzhaus 70, 55, 40, 40+ Passivhaus??
  • Welche Fördermittel sollen beansprucht werden - KfW Mittel für EH 55, 40, 40+, Passivhaus?
  • Welcher Baustoff bzw. Bauweise soll gebaut werden - Massivbaustoffe oder Fertighausbauweise?
  • Welcher Unterbau ist geplant - Bodenplatte oder Keller?
  • Welches Energiesystem für die Beheizung und Warmwasseraufbereitung soll realisiert werden?
  • Welche Zusatzmaßnahmen für umweltgerechtes Bauen sind geplant - Solar- oder Photovoltaik-Anlage?

Die Entwicklung bei Thema Effizientes Bauen sind rasant. Schon kleinste Planungsfehler können verhindern, dass Energiesparziele und damit Fördermittel erreicht werden.

Den Förderantrag muss ein zertifizierter Energieberater erstellen - sowohl der Bescheid wie auch die Fördermittelzuschüsse gehen direkt an ihn. Er verrechnet dann diesen Zuschuss der BAFA mit seinem Honorar, was die mehr als sinnvollen Kosten eines Energieberater deutlich minimiert. 

Übernimmt dieser zugelassene und zertifiziert Sachverständige später ebenfalls die Bauleitung, beteiligt sich der Staat über die KfW mit 50% (!) und maximal € 4.000,-- auch daran.

Wer also energieeffizient bauen will und dabei Kosten sparen möchte, braucht sowieso zwingend einen zertifizierten Energieberater - warum nicht gleich ab dem Vorgespräch und der Planung zu einem neuen Bauvorhaben? Bauherrn können durch einen zertifizierten und zugelassenen sowie kompetenten Energie- und Bauberater viel Energie, Aufwand und Geld sparen.