MwSt. 16% - Von der Bundesregierung beschlossen aber nicht zu Ende gedacht - Nachteilig für Bauherrnben.

"Schnellschüsse“ in der Politik - Nachteil für Bauherrn?


Artikel vom 04.07.2020


MwSt. 16% - Von der Bundesregierung beschlossen.  Nicht zu Ende gedacht - zum Nachteil von Bauherrn
Ich habe eine Lösung für Sie anzubieten. Was Sie tun müssen? Schnell sein - und Konsequent handeln.

Wie das oft mit „Schnellschüssen“ in der Politik so ist – bis zu Ende gedacht sind sie oftmals nicht.  So geht es mir bei den Details der Mehrwertsteuersenkung um 3 % vom 1.7. bis 31.12.2020. Es gilt nämlich das Prinzip der „Leistungserbringung“ und das hat im Hausbau leider für Sie als Bauherrn aufgrund der Beschränkung auf rund ein halbes Jahr nicht wirklich Vorteile, denn die Leistungen lt. Bauvertrag für ein einzugsfertiges Haus sind eben nicht in 6 Monaten „erbracht“.

 Die Konsequenz

Die Umsetzung eines Hausbaues z.B. mit einem Fertighaus dauert von der Unterzeichnung des Bauvertrages über die Planung, Baugenehmigung, Bemusterung, Fertigung Unterbau, Fertigung Haus, Montage Haus, Ausbau Haus im gewünschten Umfang in aller Regel 8 bis 10 Monate bis zur endgültigen „Leistungserbringung“ – also der Übergabe an Sie als Bauherrn  – abhängig von der Schnelligkeit von Behörden (Baugenehmigung), Banken (Finanzierung), Architekt (Planung und Bauantrag), Jahreszeit, verfügbare Kapazitäten in der Fertighaus-Produktion und der Verfügbarkeit von Handwerksbetrieben für Ausbaugewerke.

Und genau da hat der Gesetzgeber und die Bundesregierung (wissentlich oder eher ohne nachzudenken -  man weiß es nicht?!) für Sie als Endverbraucher (Bauherrn) den „Fallstrick“ eingebaut, als Sie beschlossen hat, für 7 Monate (minus Weinahchten bis Neujahr) die Mehrwertsteuer um 3 % auf 16 % zu senken.

Gut für die Waschmaschine, den Kühlschrank, den Toaster, das Fahrrad, …… Lebensmittelhändler, Einzelhandel ….. also für alle Produkte, die im Laden stehen und aus dem Regal oder Bestand sofort lieferbar sind.

 Schon bei Produkten mit Lieferzeiten in das Jahr 2021 hinein sind Sie als Endverbraucher schlicht die „gelackmeierten“ – also die Dummen, weil der Zeitpunkt der „Leistungserbringung“ eben dann außerhalb des festgelegten Zeitraumes liegt. TOLL, oder?

 Das ist natürlich bei einem Hausbauprojekt erst recht so, weil ein neu zu bauendes Haus eben nicht im „Regal steht“ und sofort „aufgebaut“ werden kann.

      ·        Ob der Gesetzgeber das gewußt hat?

·        Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Aber wissen muss er es eigentlich, denn man kann zwar einen Wohnwagen sofort auf ein Grundstück stellen, ein Gartenhaus, ein Zelt, einen Bauwaagen oder einen Container – zumindest vorübergehend. Aber ein neues Haus von A bis Z ….?

 Aber eine Lösung hätte ich für Sie anzubieten,
bei der Sie – zumindest als schnell entschlossene Bauherrn – diesem „Schildbürgerstreich“ zumindest teilweise ein Schnäppchen schlagen können und nur 16% Mehrwertsteuer für einen Teil der Baukosten / Ihres Baubudgets zahlen.

 ·        Sie schließen jetzt einen Bauvertrag für ein AUSBAUHAUS ab – Angebot mit 16% MwSt..

·        Sie beginnen unverzüglich mit der Planung – Architektenpreis  16 % MwSt.

·        Sie stellen zeitnah Ihren Bauantrag und zahlen die Gebühren mit ermäßigtem Steuersatz

·        Sie haben bereits das GS oder kaufen es jetzt mit 16% MwSt.

·        Sie zahlen jetzt ggfs. die Maklergebühren und die Notarkosten zum ermäßigten Steuersatz

·        Wir bauen für Sie das Ausbauhaus noch vor dem 31.12.2020, liefern und bauen es auf den Unterbau und schließen den Bauvertrag mit der „Leistungserbringung“ noch 2020 ab.

·        Dann zahlen Sie den ermäßigten Steuersatz für die o.g. Gewerke und die Leistungen der entsprechenden Leistungserbringer, denn „es ist im Zeitraum 1.7. bis 31.12.2020 die „Leistungserbringung erfolgt“-

Dazu RÜCKFRAGEN?

Wie geht es für Sie weiter?

 ·        2021 gilt wieder die voraussichtlich „alte MwSt.“

·        Sie wollen Ihr Ausbauhaus, das nun bereits kpl. dicht steht und mit 16% MwSt. belastet war, entweder selbst ausbauen oder den Ausbau dann wieder durch Profis machen lassen?